DEA Ändert Forschungsquoten für Substanzen in 2024

Psilocybin-Pilz

DEA-Mitteilung im Bundesregister: Eine Veränderung in der Substanzforschung

Die Drug Enforcement Agency (DEA) hat eine Mitteilung im Bundesregister veröffentlicht, die eine Erhöhung der Gesamtproduktionsquoten (APQ) für 2024 für Substanzen der Liste I offenbart. Dieser Schritt signalisiert eine wesentliche Veränderung in der Forschungslandschaft für Substanzen wie Delta-9 THC, Psilocybin und DMT.

Erhöhte Quoten für Delta-9 THC und andere Substanzen

Die APQ für 2024 zeigen eine bemerkenswerte Steigerung der Quote für Delta-9 THC, von 384.460 Gramm in 2023 auf 1.523.040 Gramm in 2024. Ähnlich hat auch die Quote für "alle anderen Tetrahydrocannabinole" einen signifikanten Anstieg erfahren. Diese Erhöhungen spiegeln das wachsende Interesse und den Forschungsbedarf in diesen Bereichen wider.

DEAs Antwort auf öffentliche Kommentare und Forschungsbedürfnisse

Als Reaktion auf öffentliche Kommentare und die sich entwickelnde Forschungslandschaft hat die DEA ihre Quoten angepasst, um den medizinischen und wissenschaftlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Dies schließt eine Anfrage nach erhöhten Mengen von Psilocybin und DMT ein, was das steigende Interesse am therapeutischen Potenzial dieser Substanzen widerspiegelt.

Öffentliche Kommentare und Anpassungen der DEA

Der Bericht der DEA hat eine Vielzahl öffentlicher Kommentare zusammengefasst, die Themen von Opioidmangel bis zum Gebrauch von Stimulanzien behandeln. Als Antwort hat die DEA Quotenanpassungen für Substanzen wie Dexmethylphenidat, Lisdexamfetamin und Psilocybin unter anderen vorgenommen.

Behandlung der religiösen Nutzung von Substanzen der Liste I

Ein bemerkenswerter öffentlicher Kommentar betraf die religiöse Verwendung von Substanzen wie Psilocybin und Meskalin. Die Native American Church hat beispielsweise eine Erhöhung der APQ für Meskalin zu ihrem Gebrauch beantragt. Die Antwort der DEA hebt ihre bisherige Arbeit mit indigenen Gemeinschaften hervor, hält aber an ihrer Position gemäß dem Controlled Substances Act fest.

DEAs Warnungen und regulatorische Haltung

Die DEA hat kürzlich eine Warnung an Apotheken in Georgia bezüglich des Verkaufs von Cannabisöl mit niedrigem THC-Gehalt herausgegeben. Diese Aktion unterstreicht das Engagement der DEA, die Einhaltung der Bundesgesetze und Vorschriften zu gewährleisten, selbst wenn die Forschungsquoten für bestimmte Substanzen steigen.

Verkauf von Cannabisöl mit niedrigem THC-Gehalt in Georgia

Im Oktober 2023 begann Georgia offiziell mit dem Verkauf von Cannabisöl mit niedrigem THC-Gehalt, wobei nur drei Apotheken dafür lizenziert waren. Die Warnung der DEA an diese Apotheken spiegelt das komplexe regulatorische Umfeld um Cannabis und verwandte Substanzen wider.

Die Notwendigkeit der Fortsetzung der Forschung

Da Substanzen wie Fentanyl eine Hauptquelle für Überdosis-Todesfälle sind, sind die erhöhten Forschungsquoten der DEA für Cannabis, Psilocybin und DMT wichtiger denn je. Diese Entwicklung in den Forschungsquoten zeigt eine wachsende Anerkennung der potenziellen Vorteile, die diese Substanzen bieten können.

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Robin Roy Krigslund-Hansen

Robin Roy Krigslund-Hansen

About the author:

Robin Roy Krigslund-Hansen ist bekannt für sein umfangreiches Wissen und seine Expertise in den Bereichen CBD und Hanfproduktion. Mit einer Karriere, die sich über ein Jahrzehnt in der Cannabisindustrie erstreckt, hat er sein Leben dem Verständnis der Feinheiten dieser Pflanzen und ihrer potenziellen Vorteile für die menschliche Gesundheit und die Umwelt gewidmet. Im Laufe der Jahre hat Robin unermüdlich daran gearbeitet, die vollständige Legalisierung von Hanf in Europa zu fördern. Seine Faszination für die Vielseitigkeit der Pflanze und ihr Potenzial für eine nachhaltige Produktion veranlasste ihn, eine Karriere in diesem Bereich anzustreben.

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