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Forschungsstudie: Lokalisierung von Cannabinoid und cannabinoidverwandten Rezeptoren in den dorsalen Wurzelganglien von Pferden

August 05, 2020 4 min Lesezeit

Forschungsstudie: Lokalisierung von Cannabinoid und cannabinoidverwandten Rezeptoren in den dorsalen Wurzelganglien von Pferden

Wir arbeiten mit den besten Forschern und Universitäten der Welt zusammen, um wertvolle Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie CBD-Produkte bei Mensch und Tier wirken, und um detaillierte Informationen darüber zu erhalten, wie die Cannabinoide mit den CB1- und CB2-Rezeptoren reagieren.

Wir arbeiten mit der Universität von Bologna und Professor Roberto Chiocchetti DVM, PhD. und sein Team von der Abteilung für Veterinärmedizinische Wissenschaften und finanzieren eine Reihe von Forschungsstudien über CBD und Tiere.

Hinweis: Wir haben die Universität Bologna mit finanziellen Mitteln für die Forschung unterstützt. Die Autoren erklären, dass sie keinen Interessenkonflikt haben.

Forschungsstudie: Lokalisierung von Cannabinoid und cannabinoidverwandten Rezeptoren in den dorsalen Wurzelganglien von Pferden

Zusammenfassung

Immer mehr Beweise deuten darauf hin, dass die Aktivierung von Cannabinoidrezeptoren, d.h. der durch endogene oder pflanzliche Cannabinoide aktivierten Rezeptoren, auf verschiedenen Ebenen (zentral und peripher) die somatischen und viszeralen Schmerzen beeinflussen und lindern kann. Cannabidiol (CBD), das keine psychotropen Wirkungen hat, scheint dank seiner bemerkenswerten schmerzlindernden Eigenschaften das am besten untersuchte und vielversprechendste Molekül zu sein.

Das Hauptziel dieser Studie bestand darin, die Verteilung der CBD-Rezeptoren in den sensorischen Neuronen des peripheren Nervensystems des Pferdes zu erforschen.

Die sensorischen Neuronen sind in den kleinen Ganglien (Spinalganglien) gruppiert, die entlang des Rückenmarks von Mensch und Tier verteilt sind. Die sensorischen Neuronen sind auch im Kopf vorhanden, zum Beispiel in den Trigeminalganglien, und ihre Funktion besteht darin, die Gesichts- und Schädelsensitivität zu unterstützen. Die Sinnesganglien enthalten die Zellkörper der primären Sinnesneuronen, die von einer Schicht von Satellitengliazellen umgeben sind. Diese Neuronen senden ihre langen Fortsätze an Knochen, Muskeln, Gelenke, Haut, innere und äussere Organe und leiten die schmerzhaften und nicht-schmerzhaften (z.B. Berührung, Kälte, Wärme) Reize in neuroelektrische Signale um, die das zentrale Nervensystem erreichen. Chronische Schmerzen sind mit einer Übererregbarkeit der sensorischen Neuronen verbunden, und ihre Abwärtsmodulation könnte dadurch die Schmerzen verringern.

Da die Forschung über die Verwendung von therapeutischem Cannabis bei Pferden derzeit sehr spärlich ist, hielten wir dies für einen sehr guten Grund, aus wissenschaftlicher Sicht mehr zu lernen.

Wir konnten erfolgreich nachweisen, dass CBD-Rezeptoren in den sensorischen Neuronen und Gliazellen der Spinalganglien von Pferden weit verbreitet sind. Das Ergebnis unserer Studie, unterstützt von Formula Swiss, stellt eine wichtige anatomische Grundlage dar, auf der es möglich sein wird, mit anderen präklinischen und klinischen Studien fortzufahren, die darauf abzielen, die spezifischen therapeutischen Anwendungen von nicht-psychotropem CBD und anderen Cannabinoid-Agonisten gegen schädliche Stimulation bei Pferden zu untersuchen und möglicherweise zu unterstützen.

Hintergrund

Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass Cannabinoidrezeptoren potenzielle therapeutische Ziele für Schmerzen sind. Folglich besteht ein zunehmendes Interesse an der Entwicklung von Cannabinoidrezeptor-Agonisten zur Schmerzbehandlung. Um die Wirkung eines Medikaments besser zu verstehen, wäre es in der Regel äusserst wichtig, die zelluläre Verteilung seiner spezifischen Rezeptoren zu kennen. Die Lokalisation von Cannabinoidrezeptoren in den dorsalen Wurzelganglien des Pferdes ist noch nicht untersucht worden.
Zielsetzungen: Lokalisierung der zellulären Verteilung von kanonischen und potentiellen Cannabinoidrezeptoren in den dorsalen Halswurzelganglien des Pferdes.

Obwohl es bisher nur wenige empirische Untersuchungen über den Einsatz von medizinischem Marihuana zur Schmerzbehandlung bei Haustieren und Pferden gibt, nimmt der Gebrauch von Cannabisprodukten bei Tieren zu. Von den Cannabisprodukten scheint Cannabidiol (CBD), eine nicht-psychoaktive Verbindung, die in Cannabis sativa gefunden wird, eine der vielversprechendsten therapeutischen Substanzen zu sein. Aufgrund seiner zahlreichen gesundheitsbezogenen Vorteile hat das CBD zahlreiche klinische Anwendungen im medizinischen Bereich gefunden, darunter schmerzstillende, entzündungshemmende, krampflösende und angstlösende Anwendungen. Viele Jahre lang ging man davon aus, dass die positiven Wirkungen der Cannabinoide ausschliesslich durch die Cannabinoidrezeptoren 1 (CB1R) und 2 (CB2R) vermittelt werden. Gegenwärtig ist jedoch bekannt, dass Phytocannabinoide auf mehrere Ziele ausserhalb des Endocannabinoidsystems wirken können, wie z.B. andere G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPRs), den Kanal für das transiente Rezeptorpotenzial (TRPs), die PPARs (Nuclear Peroxisome Proliferator Activated Receptors) und Serotonin-Rezeptoren. Insbesondere das CBD, das eine indirekte Interaktion mit CB1R und CB2R zeigt, scheint an der Modulation von Rezeptoren wie dem serotoninergen 5-HT1a-Rezeptor (5-HT1aR) und den transienten Rezeptorpotentialen Ankyrin 1 (TRPA1) und Vanilloid 1 (TRPV1) beteiligt zu sein, wobei es sich bei den beiden letzteren um ex- citatorische Ionenkanäle handelt, die von den sensorischen Neuronen, die somatische und viszerale Schmerzen vermitteln, exprimiert werden.

Resultate: Die Neuronen zeigten eine Immunreaktivität für CB1R (100%), CB2R (80% ± 13%), PPARα (100%), TRPA1 (74% ± 10%) und 5-HT1aR (84% ± 6%). Die neuronalen Satellitengliazellen zeigten eine Immunreaktivität für CB2R, PPARα, TRPA1 und 5-HT1aR.

Um die Wirkungen eines Medikaments besser zu verstehen, ist es in der Regel wichtig, die zelluläre Verteilung seiner spezifischen Rezeptoren zu kennen. Bisher sind nur wenige Studien über die Expression von Cannabinoidrezeptoren in den Spinalganglien von Tieren veröffentlicht worden, und es wurden noch keine analogen Studien an Pferden durchgeführt.

Daher war die aktuelle Studie darauf ausgelegt, zwei kanonische Cannabinoidrezeptoren (CB1R und CB2R) und drei cannabinoidverwandte Rezeptoren (PPARα, TRPA1 und 5-HT1aR) in den dorsalen Wurzelganglien des Pferdes immunhistochemisch zu lokalisieren.

Schlussfolgerungen:

Cannabinoid- und cannabinoidverwandte Rezeptoren waren in den sensorischen Neuronen und SGCs der dorsalen Wurzelganglien des Pferdes weit verbreitet. Diese Befunde stellten eine wichtige anatomische Grundlage dar, auf der es möglich wäre, mit anderen präklinischen und klinischen Studien fortzufahren, die darauf abzielen, die spezifischen therapeutischen Anwendungen von nicht-psychotropen Cannabinoid-Agonisten gegen die Noxius-Stimulation bei Pferden zu untersuchen und möglicherweise zu unterstützen.

Lesen Sie die vollständige 9-seitige Forschungsstudie hier kostenlos.


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