Die Schweiz plant weitere Cannabis-Modellprojekte: Ein fortschrittlicher Schritt

2023-08-18T11:25:02Z
Die Schweiz plant Cannabis-Projekte

Fortschrittliche Schritte in der Cannabis-Gesetzgebung

Nach der Entkriminalisierung von Cannabiskonsum und -anbau sowie der Erlaubnis für Cannabis Social Clubs, ihre Mitglieder mit Cannabis zu versorgen, sind in Deutschland in verschiedenen Bereichen wissenschaftlich begleitete Modellprojekte geplant. Bereits neun Städte haben ihr Interesse an der Teilnahme an diesen Modellprojekten bekundet, um herauszufinden, wie sich eine legale Abgabe von Cannabis auf die Gesellschaft und den Schwarzmarkthandel auswirken kann.

Schweizerischer Ansatz zu Cannabis

In der Schweiz ist man in dieser Hinsicht schon etwas weiter, denn nach einer kurzen Verzögerung startete Ende Januar dieses Jahres das erste Modellprojekt namens "Weed Care" in Basel. Es folgten die Städte Lausanne und Zürich, wo nun eine begrenzte Anzahl erwachsener Personen ihren Bedarf an Cannabis oder Haschisch zu Genusszwecken legal über Apotheken beziehen kann.

Grünes Licht für weitere Modellprojekte

In der Schweiz hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Mai die Genehmigung für weitere Modellprojekte in verschiedenen Städten erteilt. Nach dem Start der "Weed Care"-Studie im Januar können nun also in Bern, Luzern und Biel weitere Untersuchungen zu den Auswirkungen eines legalen Marihuanahandels durchgeführt werden.

Die "Script"-Studie

Die Universitäten Bern und Luzern sollen in der etwas grösseren und "Script" genannten Studie herausfinden, welche Veränderungen eine Legalisierung von Cannabis bewirkt. Die Ergebnisse der für Herbst 2023 geplanten Modellprojekte, an denen nach Angaben der Universität Bern rund tausend Personen teilnehmen sollen, können dann voraussichtlich dazu genutzt werden, die Cannabispolitik des Bundes zu beeinflussen.

Ein weiteres Modell in der Gemeinde Vernier

Neben der Studie "Script" wird in der Gemeinde Vernier im Kanton Genf ein etwas anderes Modellprojekt durchgeführt werden können. Das BAG hat hier eine Einzelapotheke mit dem Namen "Cannabinothek" bewilligt, die einen geregelten Zugang zu Cannabis ermöglichen wird.

Der große Nutzen von Cannabis-Modellprojekten

Wenn auf diese Weise genügend validierbare Informationen über den Wandel im Umgang mit Cannabis gewonnen werden, kann dies zu einer fundierten Diskussionsgrundlage für eine verantwortungsvollere Cannabispolitik in der Schweiz beitragen. Die vielfältigen Informationen aus diesen Studien ermöglichen letztlich eine umfassende Beurteilung der Cannabislegalisierung in der Schweiz.

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Robin Roy Krigslund-Hansen

Robin Roy Krigslund-Hansen

About the author:

Robin Roy Krigslund-Hansen ist bekannt für sein umfangreiches Wissen und seine Expertise in den Bereichen CBD und Hanfproduktion. Mit einer Karriere, die sich über ein Jahrzehnt in der Cannabisindustrie erstreckt, hat er sein Leben dem Verständnis der Feinheiten dieser Pflanzen und ihrer potenziellen Vorteile für die menschliche Gesundheit und die Umwelt gewidmet. Im Laufe der Jahre hat Robin unermüdlich daran gearbeitet, die vollständige Legalisierung von Hanf in Europa zu fördern. Seine Faszination für die Vielseitigkeit der Pflanze und ihr Potenzial für eine nachhaltige Produktion veranlasste ihn, eine Karriere in diesem Bereich anzustreben.

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